top of page

Mietvertrag-Ratgeber: Worauf Vermieter und Mieter achten sollten

28. Sept.
2 Min. Lesezeit

Mietvertrag-Ratgeber: Die wichtigsten Punkte für Vermieter und Mieter


Ein Mietvertrag ist schnell unterschrieben. Doch seine Regelungen begleiten Vermieter und Mieter häufig über viele Jahre.

Umso wichtiger ist es, bereits vor Vertragsabschluss genau hinzusehen.


Ein Mietvertrag ist schnell unterschrieben. Doch seine Regelungen begleiten Vermieter und Mieter häufig über viele Jahre.
Ein Mietvertrag ist schnell unterschrieben. Doch seine Regelungen begleiten Vermieter und Mieter häufig über viele Jahre.

Die wichtigsten Angaben im Mietvertrag


Zu den grundlegenden Angaben gehören insbesondere:

  • vollständige Namen der Vertragsparteien

  • genaue Bezeichnung der Wohnung

  • Wohnfläche

  • Anzahl der Räume

  • Mietbeginn

  • Höhe der Nettokaltmiete

  • Betriebskostenvorauszahlung oder Betriebskostenpauschale

  • Höhe der Kaution

  • gegebenenfalls Stellplatz oder Garage

  • besondere Vereinbarungen


Je genauer der Mietgegenstand beschrieben wird, desto weniger Raum bleibt später für Missverständnisse.


Was gehört zur Miete?


Vermieter sollten klar unterscheiden zwischen:

Nettokaltmiete

und

Betriebskosten beziehungsweise Betriebskostenvorauszahlungen.


Auch bei Stellplätzen, Garagen oder mitvermieteten Einrichtungsgegenständen sollte eindeutig geregelt werden, ob und in welcher Höhe hierfür ein separates Entgelt anfällt.


Betriebskosten richtig regeln


Soll der Mieter Betriebskosten tragen, sollte der Mietvertrag eine entsprechende Vereinbarung enthalten.

Dabei ist insbesondere zwischen einer Betriebskostenvorauszahlung und einer Pauschale zu unterscheiden.

Bei Vorauszahlungen erfolgt grundsätzlich eine spätere Abrechnung. Eine Pauschale funktioniert anders.

Gerade bei größeren Mietobjekten sollte die Gestaltung der Betriebskostenregelung deshalb sorgfältig geprüft werden.


Kaution


Auch die Mietkaution sollte im Mietvertrag eindeutig geregelt werden.

Dabei gelten gesetzliche Vorgaben – unter anderem hinsichtlich der zulässigen Höhe und der Zahlungsmodalitäten.


Schönheitsreparaturen und Kleinreparaturen


Hier passieren besonders häufig Fehler.

Nicht jede Klausel, die auf den ersten Blick vernünftig klingt, ist automatisch wirksam.

Vermieter sollten deshalb insbesondere bei Formularmietverträgen darauf achten, dass entsprechende Regelungen rechtlich zulässig und aktuell sind.


Übergabe dokumentieren


Der Mietvertrag allein reicht nicht aus.

Bei der Wohnungsübergabe sollte der Zustand der Wohnung möglichst genau dokumentiert werden.

Ein Übergabeprotokoll kann beispielsweise festhalten:

  • Zustand der Räume

  • vorhandene Schäden

  • Zählerstände

  • Anzahl der Schlüssel

  • übergebene Einrichtungen

  • sonstige Besonderheiten


Fotos können die Dokumentation zusätzlich unterstützen.


Vor der Unterschrift prüfen


Mieter sollten vor der Unterzeichnung insbesondere prüfen:

Was genau wird vermietet?

Wie hoch ist die monatliche Gesamtbelastung?

Welche Betriebskosten sind vereinbart?

Welche zusätzlichen Vereinbarungen enthält der Vertrag?

Welche Fristen und Pflichten sind geregelt?


Vermieter sollten dagegen insbesondere prüfen, ob der Vertrag zur konkreten Immobilie und zum gewählten Mietmodell passt.


Fazit


Ein guter Mietvertrag sollte nicht möglichst kompliziert sein. Er sollte vor allem klar, vollständig und rechtlich belastbar sein.


Wer bereits beim Vertragsabschluss sorgfältig arbeitet, kann spätere Streitigkeiten und Missverständnisse vermeiden.


LACARA Immobilienverwaltung unterstützt private Vermieter bei der laufenden Mietverwaltung und bei der professionellen Organisation ihrer Mietverhältnisse.

bottom of page